Die preisgekrönte Primus Camp Laterne gibt es in 3 verschiedenen Ausführungen von 9 bis 4 LEDs. Die von uns getestete Mini Version besitzt 4 weiße LEDs, ist zylindrisch mit einem maximalen Durchmesser von knapp 4 cm, 12,5 cm hoch und gerade einmal 56g schwer. Die Ähnlichkeit mit einem Leuchtturm ist nicht zu Letzt dank seiner Form und dem eingebauten Reflektor unverkennbar. Der Reflektor hilft dabei das Licht zu verstreuen. Weitere Gummielemente tragen zur Handlichkeit bei und ein Gummifuß dient gleichzeitig als Stoßdämpfer, falls die Lampe einmal zu Boden gehen sollte, und als Batteriefach-Verschluss.
Die Primus Camp Laterne Mini wird mit 3 herkömmlichen AAA Batterien betrieben und auch bei 3 wöchigem Dauereinsatz mit ca. einer halben bis einer Stunde Leuchtzeit pro Tag konnten wir keinen Rückgang der Leuchtkraft feststellen. Die angegebene Leuchtdauer des Herstellers beträgt 12 Stunden. Die Leuchtkraft ist allerdings für manche Zeltaktivität zu gering. So kann die Lampe zwar das abendliche bzw. nächtliche Kochen erleichtern, aber über die zugegebene Menge an Gewürzen im Topf tappt man weiterhin im Dunkeln.
Anders als seine großen Brüder besitzt der Mini nur eine statt drei Helligkeitsstufen. Ein und ausgeschaltet wird die Leuchte durch einen roten Gummiknopf auf der sonst schwarz-roten Kunststoffoberfläche. Der Knopf hebt sich sowohl optisch als auch haptisch hervor und so ist die Bedienung selbst im Dunkeln problemlos möglich. Weiter ist die Lampe wasserresistent, was für den Einsatz im Zelt wohl eher ein nettes Feature ist, aber von dem Hersteller extra auf der Verpackung erwähnt werden muss.
Der durchsichtige Plastikkopf ist abnehmbar und dadurch ist selbst ein Austausch der LEDs möglich. Allerdings fanden die Tester die Lampe auch schon einmal ungewollt separiert im Gepäck vor. Ein Henkel am Kopf ermöglicht die Befestigung mittels Schnüren an der Zelt-Decke. Von dort oben erstrahlt dann das gesamte Zelt zaghaft in einem leicht bläulichen und recht künstlichen Licht.
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