Mit seinen knapp 540 Gramm (Referenzgröße 38) Gewicht pro Paar gehört dieser Laufschuh von K-Swiss nicht gerade zu den leichtesten im Segment Wettkampfschuhe. Er überzeugt aber mit enormen Vorteilen durch die Griffigkeit seiner Sohlen bei diversen Untergründen und durch seine Stabilität.
Das Obermaterial des Schuhs besteht aus einem Nylonmesh-Gewebe. Ein weiteres feinmaschiges Nylonmesh als Futter sorgt für einen erhöhten Tragekomfort des Schuhs. Der Fersen- und erweiterte Zehenbereich dieses Wettkampfschuhs ist durch ein flexibles und weiches Synthetik-Material verstärkt worden. Das eingearbeitete Flow-Cool-System an der Ferse und im vorderen Bereich des K-Ona Laufschuhs gewährleistet eine ausreichende Ventilation und fördert bei ausdauernder Sportaktivität das Ableiten von Hitze und die Verdunstung von Feuchtigkeit. Ein formstabiler TPU Mittelfußschaft am K-Ona Schuh sorgt beim Laufen für eine ausreichende Stabilität.
Der K-Ona Damen Laufschuh wird klassisch über konventionelle Schnürsenkel-Löcher geschnürt. Diese Lochung wird verstärkt durch seitlich verlaufende und durchgängig am Schuh vernähte Verstärkungen, welche beim Zuziehen der Schnürsenkel den gesamten Schuh gleichmäßig um den Fuß spannen. Dadurch sitzt der Schuh angenehm straff am Fuß und gibt bei jeder Geländeart zusätzliche Stabilität.
Das Innere dieses Wettkampfschuhs ist im Zehenbereich großzügig bemessen und leicht erhöht geschnitten, so dass die Schuhdecke beim Laufen nicht auf die Zehen drücken kann. Der Knöchelbereich ist ausreichend ausgeschnitten und gut gepolstert. Die verstärkte Polsterung im Fersenbereich ist hoch geschnitten und wartet mit einer kleinen Aussparung auf, so dass das Polster bei der Laufbewegung nicht auf die Achilles Sehne drückt oder die Haut aufreibt. Allerdings fehlt eine Fersenlasche. Das Anziehen gestaltet sich so im Fersenbereich etwas hakelig.
Die Schuhzunge ist überraschend spärlich gepolstert und frei beweglich. Die fehlende seitliche Fixierung wird aber durch eine Lasche mittig auf der Zunge, durch die der Schnürsenkel durchgefädelt wird, ausreichend kompensiert. Dadurch kann die Schuhzunge selbst bei Sportarten mit starker Fußbewegung nicht verrutschen. Allerdings können kleinste Steinchen oder Sand aufgrund der fehlenden Vernähung mit dem Schuhkörper nihren Weg ins Innere finden. Das kann zu ungewünschter Reibung führen.
Die dünne Einlegesohle aus textilem Material ist weich und flexibel. Sie ist nicht mit dem Schuh fest verbunden, sondern liegt lose im Schuh und kann bei Bedarf leicht durch eine neue Sohle ersetzt werden. Sie ist im Mittelfußbereich mit weiteren Ventilationslöchern versehen und fördert somit die Feuchtigkeitsableitung, da die Schuhsohle gerade in diesem Bereich nicht durchgängig geschlossen ist.
Eine absolute Stärke des K-Ona Damen Laufschuhs von K-Swiss ist die Laufsohle, bestehend aus verschiedenen Gummisorten mit unterschiedlichen Härtegraden und Profilstrukturen. Ihre hervorragenden Eigenschaften in der Griffigkeit erlauben den sportlichen Einsatz auf nahezu allen Bodenarten. Dieser Mix aus diversen Gummisorten an allen relevanten Auftrittstellen sorgt für eine gute Griffigkeit während der gesamten Bewegungsphase des Fußes.
Insbesondere die sehr gute Bodenhaftung auf Holz und Waldböden qualifiziert den K-Ona für intensive Trainings im Hallen- und Outdoor Bereich. Kurze Sprints und schnelle Stopps, wie sie bei Ballspielen oder Bewegungskursen vorkommen, stellen kein Rutschproblem für die Laufsohlen dar. Durch die seitliche Stollenanordnung im Profil kann Wasser weggeleitet werden. Allerdings ist der Schuh nicht für Pfützenläufe geeignet, da im Mittelfußbereich die Sohle im Rillenprofil offen ist und Wasser in den Schuh eindringen kann.
Die EVA Mittelsohle sorgt zusätzlich für gute Dämpfungseigenschaften. Doch ist diese nicht ausreichend bei einer stärkeren (Dauer-)Belastung der Gelenke. Die mangelnde Schock absorbierende Eigenschaft macht sich insbesondere bei langen Laufstrecken bemerkbar. Lauftests von über einer Stunde Dauer endeten mit brennenden Fußsohlen und leichten Schmerzen in den Kniegelenken. Eine Wiederholung dieser Testläufe bei Nutzung stärker gepolsterter Laufsocken als Ausgleich zur fehlenden Dämpfung minderten erheblich diese ungewünschten Nebenwirkungen. (
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