Wenn man den Stiefel auspackt glaubt man anhand des ersten Eindrucks kaum, dass der Blackhawk wasserdicht ist. Er ist es. Die ersten Wege führten mich bergab, bergauf, durch Schlamm und Pfützen und zu guter letzt noch durch einen Schneeschauer.
Die Füße blieben immer warm und trocken.
Beim gehen und laufen fühlt sich der Blackhawk mehr wie ein Sportschuh denn als ein 9-Loch hochgeschnürter Stiefel an. Die gute Passform erreicht der Stiefel durch die Kombination von normaler Schnürung im unteren Teil und Schnellschnürösen im oberen Bereich. Man steigt einfach in den Stiefel ein, hält die Schnürkordeln fest und streckt das Bein. Der Blackhawk passt sich höchst angenehm dem Fuß an.
Die Zunge ist weich gepolstert und bis oben hin vernäht. So läuft kein Wasser in den Stiefel. Allerdings sollte man sie vor dem ersten Outdoorabenteuer gründlich mit einem Imprägnierspray behandeln. Sonst gibt es schnell Wasserflecken, die zwar die Funktion des Stiefels nicht einschränken aber hässlich aussehen.
Der Fuß ist wunderbar geschützt. Die Vibramsohle ist vorne hochgezogen und das Schutzkonzept wird von einer stabilen Gummikappe fortgesetzt. Die Ferse ist durch das gleiche Material geschützt. Hier ist auch der einzige Nachteil des Blackhawk zu finden. Der Fersenkasten ist nicht sonderlich elastisch. Hier sollte man beim Einlaufen ein Paar Blasenpflaster zur Hand haben. Dann kann einem nichts mehr passieren. Nach ein paar Stunden haben sich die Helfer ausgezahlt und der Stiefel sitzt perfekt.
Auch mit Rucksack auf Tagestouren bietet der Stiefel von Blackhawk gute Unterstützung des Fußes und anhand der ausgeprägten Profilsohle einen sehr guten Gripp.
Der Stiefel ist hart im Nehmen, man bewegt sich leichtfüßig durch schweres Gelände und er ist so beweglich, dass man selbst Klettergärten mit ihm gefühlvoll, gut ausbalanciert und sicher bestehen kann.
Dieser Stiefel hat einen absolut zivilen Outdoorlook obwohl er fürs Militär entwickelt wurde.
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