... und wurde von Anfang an positiv überrascht. Der Praxistest fand in nasskalter Umgebung der Feldberger-Seenplatte statt.
Farbenfroh anzusehen, was zumindest verhinderte, dass ihre Söhne sich den Schlafsack gleich einverleibten, kam der Touch the Cloud im großzügigen Packsack. Das Auspacken stellt ja nie ein Problem dar aber mit den Jack-Wolfskin-Dimensionen bekommt man den Schlafsack nach Gebrauch auch wieder stressfrei und schnell in den Packsack zurück. Der ist durch Kompressionsriemen auf das versprochene Packmaß von ca. 30x24cm zu reduzieren und passt somit auch noch in den Denali 55 Rucksack.
Und auch auf der Tour gab es wenig Grund zu Beanstandungen: selbst als es nachts doch empfindlich kalt wurde, war es im Schlafsack mollig warm, bei durchschnittlichen Sommertemperaturen war da kaum noch Kleidung nötig. Der Wärmekragen über den Schultern macht es richtig kuschelig.
Als Frauenschlafsack ist der Touch the Cloud enganliegend geschnitten, was einiges an Entfesselungskünsten fordert, wenn man ihn mal ganz schließt. Aber dank der guten Wärmeentwicklung im Schlafsack ist das eher selten nötig. Leider passiert es leicht, dass sich der
Reißverschluss beim Öffnen im Schlafsack-Futter verfängt.
Das Material ist angenehm auf der Haut und trotzdem robust. Eine Tasche zum unverrutschbaren Einlegen eines Kopfkissens in die Kapuze ist auch vorhanden. Als Kunstfaserschlafsack ist der Touch the Cloud Women für Touren am und auf dem Wasser zu empfehlen. (
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