Der Berghaus FreeflowPro 40 bietet trotz seiner überschaubaren Größe jede Menge Platz für eine einwöchige Outdoor- oder Hüttentour.
Die konsequente Umsetzung des Belüftungssystems macht auch vor Schulter und Beckengurt nicht halt. Diese sind im Innenbereich aus Netzmaterial gefertigt und sorgen dort für zusätzliche Belüftung. Entgegen des ersten Eindrucks tut dies der Stabilität und dem Tragekomfort keinen Abbruch. Der Rucksack liegt in jeder Situation ideal am Körper und das Gewicht wird vom durchdachten Tragesystem und Schulter- und Beckengurt problemlos aufgenommen. Auch bei längeren Touren avanciert der Freeflow so nicht zum „Schweißsack“. Lediglich der Beckengurt könnte ein etwas breiteres Material aufweisen. Bei der getesteten Alpenüberquerung betrug das Gesamtgewicht inkl. Rucksack knapp 10 kg, wobei bei einem Test auch 12 oder 14 kg zu keinerlei Problemen führten.
Das Hauptfach ist gut zugänglich und zum Bodenfach hin mit einem
Reißverschluss unterteilt. Mittlerweile Standard: Auch der Freeflowpro 40 verfügt im Hauptfach über eine Abtrennung, um ein Trinksystem aufzunehmen.
Im Deckel sind jeweils ein innen- und ein außenliegendes Fach für Kleinteile integriert, die mittels Reißverschluss schnell zugänglich sind. Außen am Rucksack befinden sich drei Taschen aus elastischem Material, die Trinkflaschen, Helm oder andere Utensilien sicher aufnehmen. Die im Beckengurt integrierten Netztaschen sind äußerst praktisch und ersparten dem Tester so manches Mal das Herumkramen im Rucksack, um an Kleingeld zu gelangen.
Die Anhänge für Wanderstöcke oder Eispickel befinden sich rechts und links und der Verschluss erfolgt über Klettverschlüsse.
Der integrierte Regenschutz ist schnell zur Hand, großzügig geschnitten und ist Dank des reflexsilbernen Farbtons auch bei widrigen Wetterverhältnissen sehr gut zu sehen. (
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