Der hohe Tragekomfort gefiel besonders gut. Angezogen hat man ein weiches und angenehmes Gefühl auf der Haut. Sie trägt sich auch in der Wüste sehr leicht und luftig. Dabei fühlt sich die Hoggar Pants beim Laufen wie eine Sporthose an. Die Nähte sind sauber verarbeitet. Das leichte, weiche und schnelltrocknende Material ist angenehm auf der Haut zu tragen und es kratzt nicht. Desweiteren besitzt die Hose links und rechts Lüftungsschlitze mit eingenähtem Netz, die mit einem Reissverschluss geschlossen werden können. Allerdings war es in der Sahara bei Novembertemperaturen nicht wirklich so warm, dass man "Durchlüften" musste. Zur Pflege ist zu sagen, dass die Hose den Dreck nicht sehr stark aufnimmt und sich gut in der Waschmaschine reinigen lässt.
Das Material ist raschelfrei. Somit ist eine geräuschlose Fortbewegung gewährleistet. Das ist sehr wichtig wenn man sich an scheue Fotomotive heranschleichen muss. Ein wichtiges Ausrüstungsfeature für unsere Fotoredakteurin.
Die Hosentaschen links und rechts sind gut erreichbar. Sie könnten aber noch etwas größer sein bzw. mehr Tiefe haben, da sich dort verstaute Gegenstände leicht rausarbeiten können. Es ist nicht empfehlenswert dort sein Geld oder Taschenmesser zu deponieren. Andernfalls sucht man diese Ausrüstung gern mal während der Pausen im ganzen Geländewagen. Die Taschen am Gesäß und an den Beinen hingegen sind gut zugänglich und auch fest zu verschließen, so dass man dort Dinge wie Portmonaie und Schlüssel sicher verstauen kann.
Jack Wolfskin hat die Hoggar Pants schon seit Jahren im Programm. Darum ist es sehr enttäuschend, dass es die Hose nur in Einheitslängen gibt und sie bei einer Körpergrösse von mehr als 1,75 bereits am Knöchel aufhört. Setzt man sich hin endet das Hosenbein bereits in der Mitte der Wade. Capristyle muss man schon mögen, ansonsten wirkt es eher unvorteilhaft. (
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