Icebreaker Produkte sind aus Merinowolle und das Wort Wolle hat so einen kratzenden Klang in den Ohren der meisten Mitmenschen. Allerdings können wir jetzt nach dem Dauertragetest glaubhaft bestätigen: Schafwolle kratzt nicht!
Am ersten Tag waren wir noch vorsichtig und begegneten dem Funktions-Shirt mit mäßiger Beanspruchung. Wir haben es einfach als Tagesshirt getragen. Sowohl in der Redaktion als auch bei den Planungsgesprächen und der Anreise war es unter dem
Fleece eine angenehme erste Bekleidungsschicht.
Am zweiten Tag wurden wir mutiger. Das Thermometer zeigte 23 Grad Celsius und somit eine mittlere Temperatur. Da das Velocity Zip laut Icebreaker für ein Temperaturspektrum von „cool“ bis „hot“ einzusetzen ist, waren wir nun genau in der Mitte. Die Trail-Running-Schuhe waren schnell geschnürt und so ging es auf unsere Teststrecke um den See. Sonnige Passagen wechselten mit Wegabschnitten durch den Schatten. Das Shirt war weder zu warm noch zu kalt. Es war genau passend. Das Velocity Zip machte seinem Namen alle Ehre. Bei Geschwindigkeit und schweißtreibender Betätigung klebte es nicht am Körper und auch der Zipper störte nicht, da er keinen direkten Hautkontakt hatte. Der Stehkragen war in der Sonne sehr praktisch, da er den Nacken gut schützte. Die karierte Struktur der Belüftungspads funktionierte hervorragend. Man dampfte gut ab. Diese Zonen findet man am Icebreaker-Shirt an den Innenseiten der Unterarme, dem Achselbereich und der Partie zwischen den Schulterblättern.
Somit erfüllt es die erste Anforderung im Test sehr gut: Kühlen!
In den Pausen ist man mit dem Velocity Zip aber ebenfalls gut gekleidet. Der lange Schnitt geht bis über die Nieren und der körperbetonte Sitz hält die Wärme am Körper. Auch im leichten Wind kühlt man in den Pausen nicht aus. Und selbst in der Sonne hatten wir mit einem schwarzen Icebreaker-Shirt keinen „Bratefffekt“.
Die zweite Anforderung wird auch angenehm erfüllt: Wärmen! (
weniger)