Die Oberfläche der Icebreaker-Produkte fühlt sich wunderbar glatt an. So ist man als Tester in spe schon mal guter Dinge, dass sie auf der Haut auch nicht kratzen werden. Sobald man in die Baselayer schlüpft fällt angenehm auf das sowohl Leggins als auch Oberteile sehr lang geschnitten sind. Die Unterhose gibt so nichts vom Träger preis und das Oberteil schützt auch beim Fahrradfahren oder Klettern perfekt die Nierenpartie. Wenn man nun noch das in einer dickeren Webstärke gefertigte Slalom-Crewe-Shirt als Ergänzung überzieht, fängt man Indoor auch gleich an zu schwitzen. Der wärmende Effekt der Icebreaker-Produkte ist sofort spürbar. Sehr praktisch an dem Icebreaker Slalom-Crewe-Shirt sind die weich abgenähten Daumenlöcher. So fungiert der Ärmel gleich als Pulswärmer und verrutsch auch nicht beim anziehen der äußeren Bekleidungsschicht.
Im Temperaturbereich über fünf Grad reichen zwei Lagen Icebreaker unter einer Softshell vollkommen aus, um den Outdoor-Tester warm zu halten. Wenn man sich nun schnellen Schrittes bewegt, klettert oder auch eine Tour mit dem Fahrrad einlegt fängt man früher oder später an zu transpirieren. Die Wolle saugt den Schweiß gut auf und man hat nie ein nasses bzw klebendes Gefühl auf der Haut. Der Tragekomfort ist rundum gegeben.
Diesen Komfort haben wir mit zwei Tagen „Eingewöhnung“ im Büro getestet und dann nochmal fünf Tage auf Tour. Zugegeben, am Morgen von Tag acht kostete es schon ein wenig Überwindung in das Icebreaker-Outfit einzusteigen. Da der Test aber Outdoor im rauen holsteinischen Wind stattfand, waren die unangenehmen Gerüche wie weggeblasen. Und wir gingen alle nebeneinander bzw. mit respektvollem Abstand hintereinander.
Nach der Tour alles einmal kurz durchwaschen und bei Raumtemperatur über Nacht trocknen lassen. Schon kann es weitergehen. Wenn man also tolerante Mitmenschen auf Tour um sich hat dann kommt man auf einer Wochentour theoretisch mit einer Icebreaker-Garnitur aus. Sollte man allerdings mal durchregnen empfiehlt sich eine Zweitausstattung. Somit können wir Festhalten, das Icebreaker nicht kratzt, mollig warm hält und auf großer Tour nur wenig Platz im Rucksack benötigt. Allerdings sollte man das Schaf-Aroma von Anfang an mit einplanen.
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