Die Softshell von The North Face hat eine glatte Außenseite und eine angerauhte, fleeceartige Innenseite. Die
Reißverschlüsse sind stabil und laufen seidug. Der große Front-Zipper ist durchgehen hinterlegt und läuft am Kinn in eine gepolsterte Schluppe bzw Zipper-Garage. Das Valkyrie Jacket gleitet trotz angerauhter Innenseite auch über Fleecepullis und passt sich perfekt den bereits angelegten Bekleidungsschichten an. Der weite Schnitt gibt viel Spielraum für eine wärmende zweite Schicht. Somit ist die Valkyirie Softshell von The North Face eine echte Ganzjahresjacke.
Das
winddichte Material schützt sowohl im Norddeutschen Flachland als auch auf dem Mountainbike oder in der Stadt zuverlässig vorm Auskühlen. Die Softshell macht problemlos jede Bewegung mit und der lange Schnitt hält auch den unteren Rücken immer warm und geschützt. Wo alle Softshells leichte Regenschauer abhalten sollten trotzt die Valkyrie Softshell von The North Face sogar Schneeschauern. Selbst nach zwanzig Minuten war die Jacke noch nicht „durch“. Unter diesen Outdoor-Konditionen wurde lediglich dem Tester etwas kalt.
Absolutes Plus ist die fest installierte Kapuze, die auch zu Recht diesen Namen tragen darf. Die Kapuze ist in zwei Richtungen zu regulieren. Nicht nur der Gesichtsausschnitt ist zu verstellen sondern auch die die „Stirnhöhe“ der Kapuze. Natürlich sind alle Justierungen mit einer Hand zu bedienen. An der Valkyrie Softshell ist die Kapuze über bzw. von außen am Stehkragen vernäht. So pfeift auch kein Wind in die Jacke, wenn der Kopfschutz einmal nicht getragen wird. Der Stehkragen ist weich mit
Microfleece gefüttert. Das Kragen- und Kapuzenpaket des Valkyrie Jacket ist für eine Softshell geradezu eine herausragende Ausstattung.
Einziges Manko, dass wir entdecken konnten, sind die Klettverschlüsse an den Armabschlüssen. Die Klettriegel an den Ärmeln sind so zierlich ausgelegt, dass sie sich ständig lösen.
Die Bauchtaschen der Valkyrie Softshell liegen deutlich über dem geschlossenen Bauchgurt eines Rucksacks und sind vom Volumen groß genug um bequem die Hände zu schützen. Alternativ fassen sie auch das
GPS, die Stirnlampe oder ein paar Müsliriegel. Die Jacke ist dabei so geräumig geschnitten, dass auch kantige Ausrüstung nicht allzu viel aufträgt. Der gute Look bleibt weiter bestehen. Mann will ja auch Outdoor eine gute Figur machen.
Die fehlenden Unterarmzipper haben wir im Test nicht weiter vermisst. Wir haben die Softshell bei deutlich kühlen Temperaturen (0-5 Grad) und sogar im Schneeschauer und zugigen Windverhältnissen im Norddeutschen Flachland getestet. Gefroren haben wir (bis auf eine Ausnahme) niemals und zu warm wurde uns auch nicht. Selbst ein zügiger Schritt und ein paar eingelegte Kletterübungen brachten uns auf der Bekleidungsseite nicht ins Schwitzen. In der Valkyire Softshell herrscht immer ein angenehmes Jackenklima. Die körperliche Kondition war bei den Testern jedoch ein anderes Thema und weites Feld.
Diese Softshell von The North Face ist so geräumig geschnitten, dass man sie Problemlos als vollwertige dritte Schicht einsetzen kann. Als erste und zweite Bekleidungsschicht hatten wir Icebreaker Produkte gewählt (Lightweight Oasis Crewe und darüber das Midweight Slalom Crewe Shirt). An den etwas frischeren Tagen zogen wir noch eine isolierende Mittelschicht ein (Berghaus Ignite Jacket). Durch diese Kombinationen waren die Tester immer voll beweglich.
Somit ist die Jacke für körperliche Betätigung outdoor uneingeschränkt zu empfehlen. Das Valkyrie Jacket passt sich jeder Herausforderung an.
Ebenfalls im Testfeld:Norrona: Svalbard Softshell JacketUnder Armour: Cold Gear Illusion Jacket
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