Das Material der Fjora Flex wirkt auf den ersten Blick etwas plastisch und erinnert ein wenig an Neopren, dafür ist die Jacke aber mit gemessenen 360g relativ leicht. Als Reflektoren dienen bei dieser Softshell die drei übereinander angeordneten Streifen an den Seiten und auf den Armen sowie der Norrona Schriftzug auf der rechten Brust, dem Logo zwischen den Schulterblättern und dem fjora-Schriftzug am unteren Rücken. Man ist somit rundum gut sichtbar.
Die Nähte sind durchweg gut und sauber verarbeitet. Am Kragen und an der Hüfte befinden sich Gummizüge, an den Handgelenken Klettverschlüsse, um die Form der Jacke perfekt an den Körper anzupassen. Die Arme und der Rücken sind radkleidungstypisch verlängert und der Kragen schließt hoch. Des Weiteren besitzt die Jacke zwei Taschen, eine mittig am unteren Rücken und eine auf der linken Brust, welche nahtlos in die Jacke eingearbeitet sind. Der
Reißverschluss zum Öffnen der Jacke verschwindet am Kragen unter einer kleinen Lasche und stört somit nicht am Kinn. Während der Fahrt machte die Jacke stets einen guten Eindruck. Vor allem die Atmungsaktivität fiel positiv auf, wodurch durchgängig ein gutes Klima unter der Jacke herrschte. Kleine Regengüsse steckte die Jacke ohne Mühen weg und selbst bei einem starken Regenschauer, der unerwartet auftrat, wurden nur die Arme nass und der Oberkörper blieb trocken.
Besonders hilfreich waren dabei die guten Einstellmöglichkeiten am Kragen, an der Hüfte und an den Handgelenken. Bei einem am Hals festgezogenem Gummizug gibt es kein Durchkommen für Wind oder Regen, dasselbe gilt für die Klettverschlüsse an den Handgelenken, und ein an der Hüfte festgezogener Gummizug und der lange Rücken verhindern, dass vom Hinterrad hochgeschleudertes Wasser unter die Jacke kommt.
Die mittig angeordnete Rückentasche ist auf jeden Fall ein Manko der Jacke. Sie sitzt relativ hoch und ist mit einem von links nach rechts zu öffnenden Reißverschluss versehen. Sobald man einen Rucksack trägt, ist ein herankommen an diese Tasche sehr umständlich und je nach Rucksacktyp können die Gegenstände in der Tasche oder bei leerer Tasche sogar der Schieber des Reißverschlusses in den Rücken drücken. Sollte man keinen Rucksack tragen kann die mittlere Anordnung der Tasche zu einem Sicherheitsrisiko werden, sollte man mit gefüllter Tasche auf den Rücken stürzen. In diesem Fall kann schon ein falsch liegendes Handy schlimme Verletzungen an der Wirbelsäule verursachen.
Der flexible flex1-Stoff sorgt hingegen für jederzeit gute Bewegungsfreiheit, da er sich flexibel und dehnbar gibt. Eine Besonderheit des Stoffes ist weiterhin, dass egal wie stark der Stoff zerknüllt bzw. in den Rucksack gestopft wird, die Jacke ist beim Ausbreiten stets faltenfrei. (
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