Softshell im Dauereinsatz! Das Keene Jacket ist mittlerweile im Langzeittest angekommen. Nach einem Jahr können wir folgendes sagen: Diese Softshell von meru ist eine Ganz-Jahres-Jacke.
Unter einer Fleecejacke getragen und mit einer weiteren Schicht unter der Softshell ist diese Jacke absolut Schneeschauertauglich. Selbst mehr als 90 Minuten schneller Wanderschritt durch den Schneeregen ließen den Körper nicht auskühlen. Das Keene Jacket ist ebenfalls ausgesprochen atmungsaktiv. Auf der Innenseite bildete sich kein Feuchtigkeitsfilm. Man hat durchgehend ein angenehmes Tragegefühl.
Im Sommer ist sie an kühleren Tagen oder bei regnerischem Wetter auch als leichte Außenjacke einsetzbar. Wenn der Wind frisch zieht, kuschelt man sich einfach in den weichen, mit
Microfleece besetzten, Kragen. Der Frontreißverschluss läuft zwar nicht in eine Zipper-Garage, da er aber hinterlegt ist, scheuert auch nichts am Kinn.
Alle Reißverschlüsse sind mit dünnen Kordeln ausgestattet. So kann man die Zipper zwar besser greifen aber die Schnüre sind so zierlich, dass alle Bewegungen zum Öffnen oder Schließen der Reißverschlüsse hakeln. Leider läuft kein einziger
Reißverschluss wirklich glatt.
Das Material ist dehnbar und macht jede Bewegung mit. Die glatte Oberseite unterstützt das Überziehen von
Fleece- oder Wetterjacken. Die Softshell ist körperbetont und am Saum mit beidseitig einhändig zu bedienenden Justierungen ausgerüstet. So bleibt der Wind draußen. Klettergurte sitzen angenehm über der Jacke. Die Taschen werden aber durch den Bauchgurt eines Rucksacks verdeckt.
Leider mussten wir bereits nach wenigen Wäschen einen Pillingeffekt feststellen. Die Funktion der Jacke wird dadurch zwar nicht merklich beeinflusst, sie sieht aber nicht mehr so schön aus.
In schwarz ist die Softshell eine einzige dunkle Wand. Die Varianten in oliv oder rot (ab 2009) kommen da etwas fröhlicher daher. Aber so bedient meru eben alle Geschmäcker. (
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