Die Ultimate Inuit Softshell Jacke von Mammut ist eine leichte und trotzdem angenehm wärmende Winterjacke. Während die Mammut Jacke von außen wie eine klassische Softhelljacke wirkt, bemerkt man direkt beim ersten Hereinschlüpfen wie angenehm warm und kuschelig die Jacke ist. Die Mammutjacke ist leicht tailliert und schmal geschnitten. Die Ellenbogen sind vorgeformt. Dadurch macht die Softshell einen sehr sportlichen Eindruck und passt sich wie eine zweite Haut an.
Auf knapp 3.000 Meter hat das Goretex Windstopper Gewebe der Mammut Jacke starken Wind zuverlässig abgehalten. Auch nach mehreren Waschgängen bei 30 Grad ist die Softshell bei leichtem Regen-, bzw. Schneefall immer noch wasserdicht. Bei stärkerem Niederschlag, lässt das Ultimate Inuit Jacket nach ca. 10 Minuten im Rückenbereich und an den Ärmeln langsam aber sicher Wasser durch. Allerdings muss es dazu schon richtig schütten.
Trägt man die Jacke auf einer Skitour, so ist es bei einstelligen Minusgraden ausreichend nur eine leichte Wärmejacke unterzuziehen. Bei niedrigeren Temperaturen, den Abfahrtskilauf oder der Abfahrt nach dem Skitouraufstieg sollte je nach persönlicher Kälteempfindlichkeit evtl. noch eine weitere Isolationsschicht untergezogen werden.
Das Ultimate Inuit Jacket hat eine angeschnittene Kapuze, deren Gesichtsfeld und Volumen verstellt werden kann. Die Kapuze lässt sich somit perfekt an den Kopf anpassen, sodass kein Wind oder (Schnee)Regen eindringen kann. Hierzu läuft der Kordelzug durch das Futter der Kapuze und zieht sich unter dem Schild über die Stirn. Am Anfang sind die elastischen Bänder der Kapuze so stramm, dass man definitiv beide Hände benötigt um die Kordelstopper zu bedienen.
Der Stehkragen reicht in geschlossenem Zustand leicht übers Kinn, bedeckt dieses allerdings nicht komplett. Der Kragen schließt auch bei abgesetzter Kapuze angenehm am Hals ab. Somit bleibt die Wärme am Körper und ein Kamineffekt wird effektiv verhindert.
Die Mammut-Softshell hat zwei leicht schräg angesetzte Seitentaschen die per Zipper verschlossen werden. Das Innenfutter der Taschen besteht aus Netzfutter. Da die Taschenbeutel am unteren Ende mit dem Futter vernäht sind dienen sie gleichzeitig als Innentaschen. Die Taschengröße ist ausreichend um die Hände unterzubringen und bieten zusätzlich noch Platz für ein kleines Smartphone oder einen Schlüsselbund. Sehr viel mehr sollte man nicht einpacken, da das Softshellmaterial der Jacke sonst zu sehr ausbeult. Die Reißverschlüsse sind angenehm leichtläufig und können auch beim Laufen problemlos einhändig bedient werden.
Die Wintersoftshell hat einen durchgängig hinterlegten Frontzipper mit Doppelschieber der in einer kleinen Kinnschluppe endet. Auch dieser Zipper lässt sich einfach bedienen, lediglich beim Einfädeln durch den Doppelschieber muss man aufpassen, dass der
Reißverschluss grade ist, da er sonst nicht schließt. Alle Reißverschlüsse der Jacke sind farblich abgesetzt.
Das Ultimate Inuit Jacket hat lange Zwei-Wege-Unterarmzipper, die auch im Laufen problemlos und in beide Richtungen einhändig bedient werden können. Sie reichen von der Achsel bis zum Unterarm. Wenn es denn doch mal zu warm wird ist so für eine schnelle Durchlüftung gesorgt.
Die Ärmelbündchen sind nicht in der Weite zu regulieren. Um Handgelenkkontakt zu gewährleisten, schmiegen sie sich durch einen Gummizug an den Arm an. Damit auch am Saum kein kalter Wind in die Jacke fährt findet man auf beiden Seiten Kordelstopper zum einhändigen Justieren der Weite. Mit ein wenig Übung klappt das auch mit Handschuhen..
Das Softshell-Jacken-Testfeld im Winter 2011/2012:
66°north: Jacke Softshell Vatnajökull Jacket
adidas: Jacke Softshell Terrex Windstopper Jacket
Columbia: Jacke Softshell Phurtec Jacket
Jack Wolfskin: Jacke Softshell Solitude Jacket Woman
Mammut: Jacke Softshell Ultimate Inuit Jacket Woman
Tatonka: Jacke Softshell Flen Woman´s Jacket
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