Bei anfänglichen Temperaturen um die 5-10 Grad war bei allen „Patenkindern“ die einhellige Meinung, dass die bereitgestellte Outdoorbekleidung super warm, teilweise sogar so warm war, dass die zweite Kleidungs-Schicht aus
Fleece wieder ausgezogen wurde. Ein erster Härtetest war der 3-tägige Dauerregen Mitte November. Dieser hat es nicht geschafft, die Testbekleidung zu durchnässen.
O-Ton der Vaude-Testmutter: „Pascal fühlte sich von außen komplett nass an, aber nach innen ist nichts durchgekommen, super! Solche Outdoorbekleidung brauche ich für schlechtes Wetter“. Spontan entschied sie sich zum Extremtest unter der Dusche, um die dicken Schlammkrusten zwischendurch doch mal aufzuweichen. Das Ergebnis: Von außen komplett nass, war Pascal auch nach mehreren Minuten intensivster Brause unter der Jacke immer noch absolut trocken. Wir sind gespannt, ob der Dusch-Test auch nach mehreren Waschgängen das gleiche Ergebnis bringen wird. Auch was die Winddichtigkeit der Vaude Kids Racoon Jacket II angeht, war unser Testkind Pascal der überzeugten Meinung, dass die Jacke derzeit viel zu warm sei. Ein positives Zeichen, der avisierte lange und kalte Winter kann also kommen.
Pascal trägt neben der Vaude Kids Racoon Jacket II auch die Skihose Kids Snow Cup Pants, die das gleiche Ergebnis erzielte wie die Jacke.
Johannes, unser Testpatenkind für Jack Wolfskin ist ebenfalls begeistert, wie robust und wasserdicht die Komplettausstattung ist und hat offensichtlich schon viele Schlammbäder genommen. Und nicht nur das, auch ein Sprung vom Hochsitz ließ nicht lange auf sich warten. Hier wird der Outddorkleidung nichts geschenkt! Lediglich das eigenständige An- und Ausziehen fällt ihm schwer, da sowohl Knöpfe als auch Reißverschlüsse für Kinderhänder schwierig zu Öffnen, bzw. Schließen sind. Auch die Bergstiefel Rascal Texapore bieten ihm durch die Schnürsenkel keinen Bedienkomfort. Hier greift er lieber auf die Snow Diver Texapore zurück, die er dank der Klettverschlüsse ruckzuck alleine An- und Ausziehen kann. Außerdem sind sie auch augenscheinlich in tieferen Schlammpfützen absolut wasserdicht. Super, dass die Klettverschlüsse nicht nur kinderleicht zu bedienen sind, sondern auch bombenfest halten. Egal wie verdreckt das Klett ist, die Riegel öffnen sich nicht selbsständig.
Unser Fjällräven-Patenkind Franz hat es kuschelig warm und windgeschützt in seiner Varm Fleece Jacke. Kommentar der Mutter: „Ohne Niederschlag, wäre das Varm Fleece Jacket selbst bei Minusgraden ausreichend“. Liebend gerne kuschelt er sich in die Jacke, die ihn mit aufgesetzter Kapuze nicht nur an einen kleinen Teddy erinnert sondern auch die Ohren schön warm hält. Die Kids Vidda Padded Trousers von Fjällräven wirkt auf den ersten Blick sehr robust und wir waren ein wenig skeptisch ob sie denn auch bequem am kleinen Outdoortester sitzt. Aber sie hat alle Erwartungen erfüllt. Unser Testkind zieht sie sehr gerne an und fühlt sich sehr wohl in ihr. Auch bei Dauerregen und starkem Wind war Franz bisher 100%ig warm und trocken. Einziges Manko bisher ist der Hosenbundknopf, über dem
Reißverschluss, der lt. der Testmutter eindeutig „überflüssig“ ist und nur stört.
Auch Michael, unser Patenkind für Salewa, testet mit der Siberia PL K eine kuschelige Kapuzenjacke. Passend dazu, die Yaris PTX Outdoorjacke, die er kaum mehr hergeben mag, obwohl er eigentlich seit jeher von seiner alten Daunenjacke überzeugt war. Warum? Weil diese schon die große Schwester im Wald trug und die so schön dreckig und wirklich warm ist. Bislang hält aber auch das Salewa Zwiebel-Prinzip Michael's Ansprüchen absolut stand: „Die ist gut, die ist warm, manchmal zu warm!“
Auch die Salewa Skihose bestätigt bis jetzt die in sie gesetzten Erwartungen. Sie ist warm, bietet genügend Bewegungsfreiheit und rutscht – zur Überraschung der Mutter – nicht über die Stiefel weg, obwohl sie kein Gummiband unter der Fußsohle hat. Das „Haftband“ am Innensaum der Hosenbeine haftet perfekt an den Schuhen und lässt auch in tiefen Wasserpfützen keine Feuchtigkeit hochkommen.
Schuhe: Egal ob Keen Bridger oder Jack Wolfskin Rascal Texapore, alle Kinder hatten zumindest so lange trockene Füße, bis die Höhe der Pfützen die Höhe der Stiefel überschritt. Obwohl sich die Stiefel ähnlich wie die Outdoorbekleidung von außen teilweise „klatschnass“ anfühlten, hatten alle vier Kinder bisher trockene und warme Füße. Michael sogar findet seine Keen Bridgers besser als seine bisherigen Winterstiefel, weil „die keinen so festen Klettverschluss“ haben, den er immer so umständlich findet. Er kommt mit den kurzen Reißverschlüssen besser klar und ist sehr begeistert.
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