Als erfreulich zeigte sich gleich mal das geringe Gewicht und das kleine Packmaß: viel mehr Raum als ein langärmliges T-shirt wird nicht beansprucht.
Die Oberfläche der Weste ist glatt und hat
Ripstop-Struktur. Die Innenseite ist leicht angeraut, was die wärmende Wirkung erhöht. Sie fühlt sich außerdem angenehm an, wo sie direkt an der Haut aufliegt, etwa am Hals.
Der Schnitt fällt locker aus. Erfreulich ist, dass die Jacke unter den Achseln nicht einengt. Die Einsäumungen dort sind elastisch und tragen kaum auf. Überraschend üppig fiel allerdings die Weite um die Leibesmitte aus. Trotz passender Länge und Schulterbreite des Testredakteurs, hätte auch noch ein stattlicher Wohlstandsbauch (beim Tester nicht vorhanden!) mit hineingepasst.
Die Weste lässt sich durch jeweils einen einfach zu verstellenden Kordelstopper an Hüfte und Kragen winddicht abschließen. Ebenso ist der Abschluss im Schulterbereich sauber geglückt und auch der hinterlegte Frontreißverschluss lässt nichts durch.
Was die Höhe des Kragens anbelangt, hat Jack Wolfskin leider etwas gespart. Einige Zentimeter mehr hätten am Hals besseren Windschutz geboten.
Das Taschenkonzept ist klar, übersichtlich und einfach: Links und rechts befinden sich zwei Seitentaschen, die ausreichend groß sind, um die Hände darin zu vergraben. Die Taschenbeutel dienen dabei als offene Innentasche und haben ungefähr DIN A 5 Format.
Die Verarbeitung der Weste ist über jede Kritik erhaben. Die Nahtführung ist exakt. Überstehende Fadenenden sucht man vergeblich.
Die Activate Vest macht als optionales Kleidungsstück immer Sinn. So ist sie beispielsweise beim Mountainbiken auf der Abfahrt Gold wert; kommt auf der Bergtour frischer Wind auf, zieht man sie schnell aus dem Rucksack; am Abend nach Sonnenuntergang vorm Zelt sitzend kann sie für die richtige Wohlfühl-Temperatur sorgen; und natürlich als weitere Isolationsschicht zum drunter ziehen, und vieles mehr. (
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