Die A-Line Waypoint Softshell von Columbia erinnert auf den ersten Blick mehr an eine sportliche Freizeitjacke, als an eine atmungsaktive Softshell-Jacke. Von außen wie von innen fühlt sich das Material widerstandsfähig und trotzdem sehr weich an. Das sorgt gerade im Halsbereich für ein sehr kuscheliges Gefühl. Der Sitz ist gut und angenehm und durch den leicht dehnbaren Stoff ist die Bewegung in vollem Umfang möglich. Für besseren Komfort verlaufen keine Nähte über die Schultern. Ärmelbündchen und Saum der Jacke lassen sich in der Weite verstellen. Der Stehkragen lässt bei geschlossener Jacke viel Platz und bietet leider keine Verstellmöglichkeit, um ihn enger um den Hals zu schließen. So ist das Tragen eines Schals ohne weiteres möglich und outdoor auch dringend geboten. Bei kaltem Wind pfeift es dann auch sofort durch bis in den Nacken und auf die Brust. Da kommt kein kuscheliges Gefühl mehr auf.
Zum Verstauen bietet die A-Line Waypoint Softshell zwei wirklich große Bauchtaschen und eine Brusttasche. Die Jacke ist durchgehend mit hochwertigen YKK-Reißverschlüssen ausgestattet. Diese verschwinden im geschlossenen Zustand in einer Zipper-Garage, die das Einsickern von Wasser wirkungsvoll verhindern.
Beim Tragen eines Rucksacks mit Hüftgurt ist darauf zu achten, dass die
Reißverschlüsse der Bauchtaschen geschlossen sind und sich keine Gegenstände in diesen Taschen befinden. Der Hüftgurt verdeckt die Bauchtaschen und man kann den Inhalt nicht mehr erreichen. Allerdings kann man die Gegenstände in den Taschen soweit in den oberen Berech verschieben, dass kein unangenehmer Druck entsteht. Als Alternative bietet die Brusttasche immer noch genug Stauraum.
Die A-Line Waypoint hält Wind sowie leichte bis mittlere Regenschauern problemlos stand. Hier haben wir jedoch das größte Manko der Sofshell-Jacke, denn sie besitzt keine Kapuze. Die Omni-Shield-Technologie sorgt effektiv dafür, das Wasser und Schmutz von der Oberfläche abperlen. Da der Kopf jedoch nicht geschützt ist, muss auch schon bei kleinen Regenschauern ein Hut aufgesetzt werden oder man akzeptiert nasse Haare als Gruß der Elemente. Auch hier ist der weite Kragen wieder sehr nachteilig, da der Regen schnell bis in den Nacken und Brustbereich eindringt.
Die Wärmeleistung und Atmungsaktivität der Jacke konnte hingegen überzeugen. Durch den winddichten Stoff und dem, an den Ärmeln und Hals etwas dickerem Gewebe wird der Körper bei Kälte effektiv warm gehalten. Die Atmungsaktivität sorgt für ein gutes Jacken-Klima und transportiert Schweiß effektiv nach außen. Nach mehreren Tagen der Anwendung bildet sich allerdings auch der typische Schweißgeruch und eine Wäsche wird nötig.
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