Wirkt das Ignite Jacket von Berghaus durch die schlichte blaue Farbe zunächst relativ unscheinbar, machen sich beim ausgiebigen Tragen schnell diverse Vorzüge bemerkbar.
Die Jacke ist grade geschnitten und lässt sich somit auch sehr gut unter Hardshelljacken als wärmende Mittelschicht tragen.
Das Außenmaterial besteht aus eng gewebten 15
DEN Nylon und hält zuverlässig warm. Zusätzlich sind die Außen- und Innenseite mit
DWR behandelt worden. Die Jacke hält vielen Waschgängen stand und weist dauerhaft Regen und Schnee ab.
Die Jacke ist mit Primaloft PL1 gefüllt und isoliert mit dessen Mikrofasern ähnlich wie eine Daunenjacke. Durch diese Funktion kann man die Jacke auch über feuchte Kleidungsstücke anziehen und ist dann immer noch zuverlässig gegen Kälte geschützt. Diese Erfahrung haben wir bei einer Tour gemacht, in der die Funktionsunterwäsche definitiv versagte und das Ignite Jacket trotzdem für Wärme gesorgt hat. Bravo Berghaus.
Ein weiteres Plus sind die beiden gefütterten Außentaschen. Die sind bei kühlen Temperaturen sehr angenehm und wirkungsvoll gegen kalte Finger. In der Innentasche kann die Jacke bei Nichtgebrauch verstaut werden und bildet dann ein kleines kompaktes Paket.
Der Kordelzug am Saum lässt die Jacke wenn nötig eng am Körper abschließen und verhindert so, dass Wind von unten in die Jacke pustet. Der
Lycra Abschluss an den Ärmeln ist nicht nur optisch gelungen sondern sorgt auch dafür, die Ärmel am Handgelenk relativ dicht abschließen.
Der
Reißverschluss geht gerade nach oben und bietet, wenn er komplett zugezogen ist, einen praktischen Kinnschutz gegen kalten Wind. Der mit
Microfleece ausgefütterte Kragen sorgt rundum für kuschelige Wärme. (
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