Obwohl der Mantelstoff des Rok Coats von 66°North auf den ersten Blick recht dünn wirkt, hält der Mantel bei Bewegung angenehm warm. Die gesamte Jacke und die Kapuze sind mit Mikrofleece gefüttert. Nieselregen und leichten Schneefall hält der Rok Coat stand. Sobald es jedoch stärker anfängt zu regnen nässt das Material sofort durch. Das ist schlecht.
Der 66°North Mantel hat einen Frontzipper mit Doppelschieber, der in einer kleinen Kinnschluppe endet. Der gesamte
Reißverschluss ist mit einem Windlatz hinterlegt und ist sehr leichtläufig. Der Rok Coat hat eine angeschnittene Kapuze deren Volumen am Hinterkopf mit einer Leiterschnalle reguliert werden kann. Leider wirkt diese Leiterschnalle aus Kunststoff sehr billig und stört den ansonsten edlen Gesamteindruck des Mantels.
Das Gesichtsfeld lässt sich durch einen Kordelzug (Gummiband) regulieren. Leider verabschiedete sich direkt beim ersten Einstellen der Kapuze einer der beiden Nubsis.
Der 66°North Rok Coat hat zwei enorm große (ca. DIN A5) aufgesetzte Seitentaschen. In diese Taschen passen problemlos ein großes Portemonnaie für den Weihnachtseinkauf, Schlüsselbund und sogar noch die Hände zum Aufwärmen. Auch die Taschen sind innen mit
Microfleece gefüttert. Sie sind mit einem leichtgängigen Reißverschluss zu verschließen. Der 66°North Mantel hat zusätzlich noch eine Napoleontasche, die mit Netzstoff gefüttert ist. Im Vergleich zu den Seitentaschen fällt diese relativ klein aus, ein Smartphone passt hinein, mehr aber nicht.
Die Ärmel enden in Stulpen aus Strickmaterial. Damit kalter Wind nicht in die Jacke pustet liegen diese eng an und sind durch Daumenlöcher in ihrer Position fixiert. Die Daumenlöcher sind mit einem weichen Stoff gesäumt und angenehm zu tragen.
Über die Schultern verlaufen keinerlei Nähte, so dass Rucksäcke oder Taschen-Trageriemen nicht unnötig Scheuern. Zur besseren Bewegungsfreiheit ist der Mantel hinten mittig geschlitzt. (
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