Zuerst wollen wir festhalten, dass es eigentlich keine warmen Jacken gibt. Die Jacke isoliert nur und somit wird die Luftschicht zwischen Körper und Kleidung vom Menschen selbst aufgeheitzt. Eine warme Jacke isoliert einfach nur gut und verhindert den störenden weil auskühlenden Luftaustausch mit der Umgebung.
Bei Wärmejacken hat der Kunde die Wahl zwischen Kunstfaserfüllung z.B. Primaloft, Daune oder einer Fleecejacke. In der aktuellen Testserie haben wir verschiedene Modelle mit Kunstfaserfüllung getestet.
Was sind die Vorteile von Kunstfaserfüllungen gegenüber den anderen zwei angesprochenen Technologien? Der große Vorteil gegenüber Daune ist die Isolationsfähigkeit bei Feuchtigkeit. Kunstfaser hält auch nass noch warm. Hier kommt Daune an ihre natürlich Grenze. Die Feder verklebt, gibt ihre Bauschfähigkeit auf und verliert so das wärmende Luftpolster. Darüber hinaus nimmt Kunstfaser auch die Feuchtigkeit auf und kann sie ableiten. Das führt zu einem angenehmen Jackenklima. Auch
Fleece ist bei Nässe keine Alternative. Das Material saugt sich voll, wird schwer und isoliert ebenfalls nicht mehr.
Nachdem wir also den Vorteil von Kunstfaser in Sachen Isolation und somit gleich Wärme auch bei Nässe beschrieben haben ist auch das Packmaß unschlagbar. Fleece ist einfach sperrig. Daune ist zugegeben auch klein verpackbar.
Darüber hinaus sind Wärmejacken aus Kunstfaser auch extrem Pflegeleicht. Bei 30 Grad in der Waschmaschine wird alles sauber und sie kommen auch schon fast trocken aus der Trommel.
Beim Preis bilden sie eine gute Kompromisslösung. Teurer als Fleece aber günstiger als Daune.
Unsere Testkriterien waren: Passform, Isolation, Pflegeleichtigkeit, besondere Features und Preispunkt.
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